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Datenschutzrichtlinie

Allgemeine Bestimmungen zur Datenverarbeitung

Diese Datenschutzrichtlinie (nachfolgend „Richtlinie“) regelt die Erhebung, Nutzung, Speicherung, Offenlegung und den Schutz personenbezogener Daten durch den Betreiber. Die Richtlinie gilt für alle personenbezogenen Daten, die der Betreiber über die Webseite und die damit verbundenen Dienste erhebt und verarbeitet, in Übereinstimmung mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und dem Telemediengesetz (TMG), welches ab dem 14. Mai 2024 durch das Digitale-Dienste-Gesetz (DDG) ersetzt wird.

Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist uns ein wichtiges Anliegen. Wir verpflichten uns, Ihre Privatsphäre zu schützen und die geltenden Datenschutzgesetze einzuhalten. Diese Richtlinie informiert Sie darüber, wie wir Ihre Daten verarbeiten und welche Rechte Sie diesbezüglich haben.

Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung

Der Betreiber verarbeitet personenbezogene Daten auf der Grundlage der folgenden Rechtsgrundlagen gemäß Art. 6 Abs. 1 DSGVO:

  1. a) Erfüllung vertraglicher Pflichten zwischen dem Betreiber und der betroffenen Person (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO);
  2. b) Erfüllung rechtlicher Verpflichtungen, denen der Betreiber unterliegt (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO), insbesondere im Hinblick auf Geldwäscheprävention und Jugendschutz;
  3. c) Einwilligung der betroffenen Person, sofern diese erforderlich ist und freiwillig erteilt wurde (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO);
  4. d) Wahrung berechtigter Interessen des Betreibers oder eines Dritten, sofern die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person nicht überwiegen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Arten der erhobenen personenbezogenen Daten

Der Betreiber kann folgende Kategorien personenbezogener Daten erheben und verarbeiten:

Identifikationsdaten (z.B. Name, Geburtsdatum, Ausweisnummern zur Verifizierung);

Kontaktdaten (z.B. Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse);

Finanzdaten (z.B. Zahlungsinformationen, Transaktionshistorie);

Technische Daten und Nutzungsdaten (z.B. IP-Adresse, Gerätekennungen, Protokolldaten über die Nutzung der Webseite);

Kommunikationsdaten (z.B. Inhalte von Anfragen an den Kundendienst);

Alle weiteren Daten, die zur Erfüllung gesetzlicher oder vertraglicher Pflichten erforderlich sind.

Zwecke der Datenverarbeitung

Personenbezogene Daten werden zu den folgenden Zwecken verarbeitet:

Verifizierung der Identität und Altersprüfung gemäß gesetzlichen Vorgaben;

Erfüllung vertraglicher Verpflichtungen im Rahmen der Bereitstellung des Online-Dienstes;

Einhaltung gesetzlicher und regulatorischer Anforderungen, einschließlich solcher zur Geldwäscheprävention und zum verantwortungsvollen Umgang mit Online-Diensten;

Kommunikation mit Nutzern im Zusammenhang mit der Erbringung von Dienstleistungen;

Verwaltung von Benutzerkonten und Bearbeitung von Supportanfragen;

Betrugsprävention und Gewährleistung der Sicherheit der Operationen;

Verbesserung und Optimierung des Online-Dienstes.

Speicherdauer von Daten

Personenbezogene Daten werden nicht länger gespeichert, als es für die Zwecke, für die sie erhoben und verarbeitet wurden, erforderlich ist, es sei denn, anwendbare Gesetze und Vorschriften erfordern eine längere Speicherdauer. Dies kann insbesondere aufgrund handels- und steuerrechtlicher Aufbewahrungspflichten der Fall sein (z.B. Handelsgesetzbuch (HGB), Abgabenordnung (AO)).

Der Betreiber ergreift angemessene Maßnahmen, um Daten sicher zu löschen oder zu anonymisieren, wenn sie nicht mehr benötigt werden.

Offenlegung und Übermittlung von Daten

Personenbezogene Daten können an folgende Stellen weitergegeben werden, streng im Rahmen der in dieser Richtlinie genannten Zwecke und in Übereinstimmung mit deutschem und EU-Recht:

Regulierungs- oder Regierungsbehörden, soweit gesetzlich vorgeschrieben;

Dienstleister, die im Auftrag des Betreibers Daten verarbeiten (Auftragsverarbeiter gemäß Art. 28 DSGVO);

Finanzinstitute und Zahlungsdienstleister zur Abwicklung von Transaktionen;

Rechtsberater und Wirtschaftsprüfer.

Sofern personenbezogene Daten in Länder außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) übermittelt werden, stellt der Betreiber sicher, dass angemessene Schutzmaßnahmen gemäß Art. 44 ff. DSGVO getroffen werden, um die Rechte und Interessen der betroffenen Personen zu schützen (z.B. durch Standardvertragsklauseln der EU-Kommission).

Rechte der betroffenen Personen

Betroffene Personen haben die folgenden Rechte in Bezug auf ihre personenbezogenen Daten gemäß der DSGVO:

Recht auf Auskunft über die vom Betreiber gespeicherten personenbezogenen Daten (Art. 15 DSGVO);

Recht auf Berichtigung unrichtiger oder unvollständiger Daten (Art. 16 DSGVO);

Recht auf Widerruf der Einwilligung zur Verarbeitung, sofern die Verarbeitung auf einer Einwilligung basiert (Art. 7 Abs. 3 DSGVO);

Recht auf Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung, vorbehaltlich gesetzlicher Einschränkungen (Art. 17, 18 DSGVO);

Recht auf Datenübertragbarkeit, sofern anwendbar (Art. 20 DSGVO);

Recht auf Widerspruch gegen die Verarbeitung (Art. 21 DSGVO);

Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres gewöhnlichen Aufenthaltsorts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes (Art. 77 DSGVO).

Datensicherheitsmaßnahmen

Der Betreiber implementiert technische und organisatorische Maßnahmen, um die Sicherheit und Vertraulichkeit personenbezogener Daten zu gewährleisten. Dies umfasst den Schutz vor unbefugter oder unrechtmäßiger Verarbeitung, versehentlichem Verlust, Zerstörung oder Beschädigung, wie es die anwendbaren deutschen und EU-Gesetze vorschreiben (Art. 32 DSGVO). Dazu gehören unter anderem Verschlüsselung, Pseudonymisierung, Zugangskontrollen und regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen.

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